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Hacks Säule 3a

Wieso ich meine ganze Säule 3a in Aktien investiere [der Millenial-Vorteil]

Als ich meine Säule 3a aufsetzte, musste ich mich entscheiden:

  • Eröffne ich ein 3a-Konto? Also eine Art Sparkonto mit einem festgelegten (niedrigen) Zinssatz und tiefem Risiko.
  • Oder stecke ich mein 3a Geld ganz oder teilweise in Wertpapiere? Meine Säule 3a enthält dann Finanzanlagen wie Aktien, mit höherer Rendite-Erwartung aber auch höherem Risiko.

Zuerst tendierte ich zum 3a Konto, oder einem Portfolio mit kleinem Aktienanteil. Alles andere schien mir zu riskant.

Doch dann machte mich ein Freund auf etwas aufmerksam, dass ich bis dahin so nicht begriffen hatte. Und das mich schlussendlich bewog, all meine 3a-Gelder in Aktien zu stecken.

Und dieses Etwas ist der Vorteil, der meine jungen Jahre mit sich bringen: Der Millenial-Vorteil.

Der lange Anlagehorizont begünstigt Aktiengewinne

Als ich die Säule 3a eröffnete, war ich 25 jung (in der Finanzwelt ist man mit 25 noch jung, ganz im Gegensatz zu TikTok). Es würden also noch viele Jahre vergehen, bis ich die Säule 3a plündere: 30 bis 40 Jahre bis zur Pension.

Und auch wenn ich mit 40 selbstständig werde und die Säule deshalb früher räume, würde das Geld für 15 Jahre in der Säule 3a stecken.

Und diese Jahre sorgen dafür, dass sich mein Vermögen von Krisen auf den Aktienmärkten (die auf jeden Fall eintreten werden) erholen kann.

Die Faustregel, an die ich mich halte: Investiere ich mein Geld für mehr als 10 Jahre in Aktien, kann es sich von Kriesen erholen. Man darf einfach nicht Hals über Kopf verkaufen, wenns runter geht.

Und das Gewinnpotenzial von Aktien ist deutlich höher als die kleinen Zinslein, die mir ein ein 3a Konto bieten (zumindest im heutigen Niedrigzinsumfeld). Eine Verdreifachung meines eingezahlten Kapitals über 30-40 Jahre ist mit Aktien nicht unwahrscheinlich.

Der Millenial-Vorteil hat noch einen zweiten Aspekt – ein Motor, der der Entwicklung meines Vermögens zusätzlichen Schub verleiht und über die Zeit seine Macht entfaltet: Zinseszins.

Der lange Anlagehorizont entfaltet die Macht des Zinseszins

Zahle ich zum Beispiel von 25 bis 64 jeden Monat den aktuellen Höchstbetrag von (aktuell) 568 Franken ein, sind das am Ende ein Total von 270’000 Franken an Einzahlungen.

  • Wähle ich als Anlageform ein 3a-Konto, die oft über sehr wenig Zinsen verfügen, bleibt dieser Betrag praktisch gleich.
  • Investiere ich die 3a-Gelder voll in Aktien, kann das finale Gesamtvermögen hingegen deutlich höher sein. Bei einer durchschnittlichen Entwicklung z.B. 700’000 Franken!

Ich weiss, das klingt jetzt mega reisserisch. Ich konnte es am Anfang auch nicht fassen. Aber eben: Selbst Albert Einstein bezeichnete Zinseszins als das achte Weltwunder.

Der richtige Anbieter ist ausschlaggebend

Will ich mein 3a-Vermögen schön wachsen sehen, musst ich mir gut überlegen, bei wem ich das Geld parkiere.

Gerade Banken tendieren nämlich dazu, happige Gebühren zu verlangen, wenn ich meine 3a-Gelder in Wertpapiere investiere. Das kann mich über die Jahre über 100’000 Franken kosten!

Einfache Art, mit Aktien in Kontakt zu kommen

Die die Säule 3a war übrigens die erste Investition in Aktien, die ich in meinem Leben tätigte.

Grund: Ich wollte und konnte nicht mit viel Geld einsteigen. Und mein 3a-Anbieter (Viac) verlangt keine Mindestinvestition. Ab einem Franken ist man dabei.

Solch tiefe Investitionssummen sind zwar auch ausserhalb des 3a-Kontextes möglich (bei online Broker). Aber nur, wenn man komplett auf eigene Faust investiert. Dafür fühlte ich mich damals nicht sicher genug.

Will ich ausserhalb des 3a-Kontextes mit Unterstützung (sprich vorstrukturiertem Portfolio) investieren, muss ich mit mehren Tausend Franken einsteigen.

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